Auf dieser Seite finden Sie Antworten auf die Fragen, die unserem Team der Spenderbetreuung immer wieder gestellt werden. Falls Sie weitere Informationen benötigen, kontaktieren Sie uns gerne auch persönlich.
Warum überweist Iddef Europa 1 Cent auf mein Konto?
Sie erhalten von uns eine Überweisung in Höhe von einem Cent, wenn Sie unsere Hilfen mit einer Spende unterstützt haben und wir keine vollständige Adresse von Ihnen vorliegen haben. Diese benötigen wir, um Ihnen Ihre Spendenquittung per Post oder per Email zuschicken zu können.
Die Spendenbescheinigung einen wichtigen Nachweis für das Finanzamt zu. Somit können Sie Ihre Spende von der Steuer absetzen.
Die 1-Cent-Überweisung ist für uns die kostengünstigste Variante, um mit Ihnen in Kontakt zu treten. Ein Prozedere, das von vielen anderen renommierten Hilfsorganisationen ebenso praktiziert wird.
Sie können gerne einen der folgenden Wege nutzen, um uns Ihre Adresse für die Spendenquittung mitzuteilen.
WICHTIG: Geben Sie dabei bitte immer Ihren vollständigen Namen und Ihre Spendernummer an, die Sie auf Ihrem Kontoauszug bei der 1-Cent-Überweisung im Verwendungszweck finden.
- Telefon: Erreichen Sie uns persönlich unter der Telefonnummer 0176 92949328
- E-Mail: Schreiben Sie eine E-Mail mit dem Betreff „1-Cent“ an [email protected] und teilen Sie uns Ihren Namen, Ihre Spendernummer und Ihre Adresse schriftlich mit.
- Formular: Senden Sie uns Ihre Adresse schnell und unkompliziert über dieses Formular.
Wann erhalte ich meine Jahresspendenquittung?
Die von den Finanzämtern gewünschte Sammel-Zuwendungsbestätigung für das letzte Jahr können wir voraussichtlich erst ab März zusenden.
Wie kann ich allgemein Spenden?
Wir sind verpflichtet, Ihre Spenden so einzusetzen, wie Sie es als Spenderin oder Spender wünschen. Wenn Sie Ihre Hilfe nicht auf ein Projekt oder eines unserer Arbeitsfelder konzentrieren wollen, nutzen Sie den Verwendungszweck „Allgemeine Spenden“. Damit ermöglichen Sie uns, die Spende auch bei „vergessenen Katastrophen“ einzusetzen, für die leider oft zu wenig Geld zur Verfügung steht.
Können auch Sachspenden geleistet werden?
Nein, denn Sachspenden verursachen große Verwaltungs- und Transportkosten. Für die Soforthilfe in Krisengebieten und nach Katastrophen kaufen wir die Hilfsgüter vor Ort oder in den Nachbarländern. Damit sparen wir unnötige Kosten für Logistik und Transport. Zudem unterstützen wir durch den Kauf in der betroffenen Region die lokale Wirtschaft.
Kann ich auch im Ausland freiwillig Helfen?
Eine freiwillige Hilfe im Ausland ist nur während des Opferfest bestimmt.
Sonst arbeitet Iddef zusammen mit nationalen Partnerorganisationen und unseren einheimischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Ziel ist es, wirksame Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten. Deshalb wird die Hilfe von den Menschen in den betroffenen Regionen selbst organisiert.
Wir selbst vermitteln keine freiwilligen Helferinnen und Helfer ins Ausland. Ausgebildete Spezialisten entsenden wir nur auf ausdrücklichen Wunsch unserer Partnerorganisationen für zeitlich begrenzte Beratungseinsätze.
Arbeitet Iddef Europa mit externen Dienstleistern zusammen?
Ja, Iddef Europa arbeitet mit externen Dienstleistern zusammen um die Verwaltungskosten gering zu halten. Das ist zum Beispiel im Bereich Grafik der Fall, bei der Call-Center, bei der Buchhaltung, bei der Projektplanung, bei der Software-Entwicklung oder in Fragen des Datenschutzes.
Wie hoch sind die Verwaltungskosten?
Weil Iddef erst 2024 gegründet worden ist, können wir noch keine Zahlen nennen.
Aufgrund unserer geringen Werbe- und Verwaltungskosten streben wir an, dass 95 Prozent Ihrer Spende direkt bei den Betroffenen in den Projekten ankommt.
Die übrigen 5 Prozent benötigen wir für die Planung und Steuerung der Hilfsprojekte. Damit Ihre Spende verantwortungsvoll und sachgerecht eingesetzt wird, ist ein gewisses Maß an Verwaltung und Kontrolle unerlässlich. Mehr dazu erfahren Sie im Jahresbericht von Iddef Europa gUG.
Ist Iddef Europa gUG Träger des DZI-Spendensiegels?
Das DZI-Spendensiegel: Eine Kosten-Nutzen-Abwägung
Wir haben uns bewusst dagegen entschieden. Warum genau, möchten wir Dir nachfolgend erläutern.
Zwar mag ein solches Spendensiegel sicherlich ein Hinweis darauf sein, dass sich eine Hilfsorganisation um Transparenz bemüht und gewisse formelle Anforderungen erfüllt, allerdings gehört es auch zur Transparenz Dinge offen auszusprechen, die häufig übersehen werden. Die Kosten des DZI-Siegels
Zunächst sollte einem bewusst sein, dass das DZI allein für die Antragstellung eine Grundgebühr in Höhe von 500 Euro verlangt. Bei Erstanträgen sind sogar einmalig bis zu 1.000 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer fällig. Dazu kommt noch ein Zusatzbetrag in Höhe von 0,035% der jährlichen Gesamteinnahmen hinzu, welcher immerhin auf 11.500 Euro netto gedeckelt ist. Pro Prüfungsjahr werden wieder Gebühren fällig.
Wenn Iddef Europa gUG nun ein DZI-Spendensiegel beantragen würde, müssten die Kosten dafür aus Spendengeldern bezahlt werden. Spendengelder, die wir erhalten um Hilfsprojekte umzusetzen. Wir müssen daher, wir bei allen Ausgaben gut abwägen, ob wir diese Ausgabe rechtfertigen können und ob sie wirklich notwendig ist.
Die Aussagekraft des DZI-Siegels
Interessant zu wissen ist auch, dass finanzielle Förderungen durch die Regierung oftmals staatlich anerkannte Spendensiegel wie zum Beispiel das DZI-Siegel voraussetzen. Iddef Europa gUG hingegen ist ein freies Hilfswerk, dass sich keiner finanziellen Unterstützung durch Regierungen, Ministerien, Parteien, Interessenverbänden und dergleichen bedient.